• Hautuntersuchung

Klinische und experimentelle Berufsdermatologie

Die hohe Zahl beruflich bedingter Hauterkrankungen und der daraus resultierende Bedarf an Präventionsforschung war ein wesentlicher Grund für die Einrichtung der Abteilung "klinische und experimentelle Berufsdermatologie" am IPA.

Im Bereich der klinischen Berufsdermatologie werden Untersuchungen zu beruflich bedingten Hauterkrankungen, insbesondere im Rahmen der Berufskrankheiten nach Ziffer 5101, 5102 der Anlage BKV, der 5103 und auch den aktuellen Problembereichen nach §9 Abs.2 SBG VII durchgeführt. Zusätzlich erfolgen in der Abteilung Beratungen und Empfehlungen im Rahmen des Stufenverfahren "Haut"/Hautarztverfahren.

Bei speziellen allergologischen Fragestellungen werden Patienten neben der Anwendung bereits standardisierter Epikutantestungsreihen der Deutschen Kontaktallergie Gruppe (DKG) mit so genannten Berufseigensubstanzen auf mögliche beruflich bedingte Kontaktallergien getestet. Hierbei wird das berufsdermatologische und allergologische Know-how auf der einen Seite und das am IPA vorhandene analytisch-toxikologische Wissen genutzt, um komplexe Fragestellung adäquat beantworten zu können.

In speziell dafür etablierten und konzipierten hautphysiologischen (bioengineering) Laboren werden wissenschaftlich-experimentelle und medizinische Fragestellungen zur Feuchtarbeit, Hautschutz unter Handschuhen (Okklusion) sowie Wirksamkeitsnachweise der beruflichen Hautmittel bearbeitet.

Video-Interview

Natürliche UV-Strahlung im Beruf und die BK 5103

(22.06.2018) - Im Video-Interview erklärt Prof. Fartasch wie man feststellen kann, ob man an einem hellen Hautkrebs erkrankt ist, an welchen Körperstellen er bevorzugt auftritt, wie man ihn behandeln kann und welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind.

Kontakt

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Prof. Dr. med. M. Fartasch
Tel.: +49 30 13001-4140